Friedensschlag

Friedensschlag
- das Jahr der Entscheidung

AUSGEZEICHNET MIT DEM DEUTSCHEN KAMERAPREIS 2010

NOMINIERT FÜR : CINEMA FOR PEACE AWARD 2011

MOST VALUABLE DOCUMENTARY OF THE YEAR

Ein Film von Gerardo Milsztein

Unmittelbar und auf Augenhöhe erzählt der Film die berührende Geschichte fünf junger Männer im Alter zwischen 16 und 20 Jahren. Sie klauen, kiffen und haben Spaß daran, andere zu verprügeln. Sie sind unsicher, orientierungslos und gewaltbereit. Nun stehen sie vor der Herausforderung ihres jungen Lebens: Endstation Knast oder alte Mauern einreißen, mit dem Ziel, sich selbst anzunehmen und nach totaler Abkapselung und extremer Aggression wieder Vertrauen und Nähe aufzubauen. Das ‚Jahr der Entscheidung‘ ist ihre letzte Chance, den Teufelskreis ihres bisherigen Lebens zu durchbrechen, falsche Selbstbilder abzustreifen und sich mit der Realität zu versöhnen.

Zwei Männer helfen den Jungen auf ihrem Weg, mit ihren Problemen fertig zu werden. Rupert Voss und Werner Makella sind die Initiatoren der Work and Box Company. Sie haben in ihrer  Jugend selbst ähnliche Erfahrungen gemacht und vermitteln den jungen Männern ein positives Vaterbild und echte Autorität. Sie helfen den Jungen, sich von alten Verhaltensmustern zu lösen und neues Selbstbewusstsein zu gewinnen. Ausweichen, kontern, attackieren – Verteidigung oder Rückzug? Im Ring sind sie gezwungen, sich zu offenbaren, und der Boxkampf wird
zur Initialzündung für ihre persönliche Entwicklung. Freude und Trauer, Verzweiflung und Hoffnung liegen hier nahe beieinander. Denn die Jungen kämpfen auch innerlich gegen sich selbst – bis sie fallen, um dann zu lernen, wieder aufzustehen.

FRIEDENSSCHLAG – DAS JAHR DER ENTSCHEIDUNG ist ein inspirierender Dokumentarfilm über eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit: die Verwandlung von zerstörerischer Kraft in schöpferische Energie.

Zur offiziellen Seite des Films: www.friedensschlag.de

Deutschland 2010
Länge: 107 Min.
Format: 35 mm, 1:1.85
Regie, Buch, Kamera: Gerardo Milsztein bvk
Ton: Robert Kellner
Schnitt: Thomas Grube , Barbara Thoennisen
Musik: P:LOT
Produktion: Boomtown Media GmbH & Co. KG


„Ein aufregender Kinofilm!“
BERLINER ZEITUNG


„Brodelnd und drastisch, rührend und entwaffnend.“
DEUTSCHLANDRADIO


„Wohltuend differenziert.“
KULTURNEWS


„Die Arbeitsweise von „Work and Box“ ist faszinierend zu beobachten. Der eigene Blick verändert sich. Statt fünf gewaltbereiten Jugendlichen, denen man im Alltag aus dem Weg gehen würde, beginnt man junge Leute zu sehen, die ein gutes Leben vor sich haben könnten. Ihnen dabei zu helfen sollte jede Mühe wert sein.“
programkino.de